Immobilienkauf in Frankreich: Jetzt Zinstief nutzen

Zahlreiche Deutsche zieht es irgendwann dauerhaft ins schöne Nachbarland. Meist sind die südfranzösischen Küsten das Ziel für Auswanderer, die sich hier gemütliche Häuser mit Blick auf das Mittelmeer kaufen möchten. Wer mit dem Gedanken an einen Hauskauf in Frankreich spielt, sollte nicht mehr lange warten: Derzeit sind die Zinsen für Immobilienkredite günstig – doch die Niedrigzinsphase kann bald vorbei sein.

Villefranche

Neue Heimat Frankreich: Wissenswertes zur Finanzierung

Jedes Jahr ziehen über 5.000 Deutsche ins Nachbarland – und knapp ebenso viele kommen wieder zurück. Dabei handelt es sich zum Teil um Berufstätige, die nur einige Jahre in Frankreich gearbeitet haben und zum Teil um Ruheständler, die vom Leben in Frankreich nach einiger Zeit enttäuscht wurden. Dies hält andere jedoch nicht davon ab, ihr Glück ebenfalls zu versuchen. Knackpunkt ist dabei zunächst die Suche nach einer geeigneten Immobilie. In besonders gefragten Regionen wie dem Großraum Paris und der malerischen Côte d’Azur sind die Grundstückspreise schon heute enorm. Schnäppchen lassen sich eher in bevölkerungsarmen Landstrichen im Binnenland machen, doch das soziale Leben dort ist natürlich entsprechend eingeschränkt.

Es ist also unverzichtbar, sich zunächst mit dem Wohnungsmarkt in Frankreich auseinanderzusetze und die eigenen finanziellen Möglichkeiten mit den Gegebenheiten zu vergleichen. Anschließend muss ein zuverlässiger Makler in der Region gefunden werden. Um einen Immobilienkredit in Frankreich aufzunehmen, ist es sinnvoll, vorab die Zinssätze in Frankreich zu vergleichen. Dies ist allerdings nur eine Option für Menschen, die bereits länger in Frankreich leben und ein französisches Bankkonto haben. Wer den Hauskauf von Deutschland aus vorantreibt, muss sich im Inland nach entsprechenden Möglichkeiten und günstigen Zinsen umschauen. Bei Bedarf ist es auch möglich, einen Kredit schufafrei zu erhalten.

Gedankengänge zur Auswanderung

Unter Rückkehrern geben 40% als Grund für die Rückkehr an, dass sie mit dem Leben im Ausland unzufrieden waren. Dies sollte zukünftigen Auswanderern zu denken geben. Reicht die finanzielle Kraft beispielsweise nicht für die erhoffte Villa mit Pool an der Côte d’Azur, wird ein Häuschen im Verdon, 50 km von der Küste entfernt, keine erfüllende Alternative sein. Zu bedenken ist auch, dass 3-4 Wochen Urlaub in Frankreich etwas anderes sind als ein dauerhaftes Leben. Potenzielle Auswanderer sollten sich die Frage stellen, ob sie bereit sind, die Sprache wirklich zu lernen, sich ein neues soziales Netz mit Einheimischen aufzubauen und auf das örtliche Kulturleben, zum Beispiel Kino, Theater und Musik, einzulassen. Denn so ganz ohne Integration bleibt der Fremde fremd und sozial isoliert in seiner neuen Heimat. Dann kann es sinnvoller sein, in Deutschland zu bleiben und ein Ferienappartement als Zeitwohnsitz zu kaufen.

Bild: ©istock.com/LiliGraphie


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