Au-pair in Frankreich: Tipps für die Vorbereitung

Frankreich ist neben den USA eines der beliebtesten Ziele für Au-Pairs. Damit die Zeit in der Gastfamilie so optimal wie möglich verläuft, ist eine gute Vorbereitung unabdingbar. Diese fängt bei der Suche einer geeigneten Agentur an, geht über praktische Erfahrungen im Umgang mit Kindern weiter und hört bei den finanziellen Reisevorbereitungen auf.

Baby lutscht am Daumen

Babysitten und Co. bereiten auf die Zeit als Au-pair vor. (Bild: umkehrer – Fotolia)

Die passende Vermittlungsagentur finden

Einen Au-pair-Aufenthalt kann man zwar selbstständig planen, eine professionelle Agentur hat jedoch viel mehr Erfahrung in den nötigen Formalitäten und verfügt über genügend Kontakte zu potentiellen Gastfamilien.

Außerdem stellen viele Agenturen einen Ansprechpartner vor Ort, der bei Problemen im Alltag oder mit der Gastfamilie vermitteln kann. In einer ersten Infoveranstaltung werden sämtliche relevante Themen besprochen und Tipps für den Alltag gegeben.

Tipp: Falls man einen bestimmten Zeitraum für seine Zeit als Au-pair in Betracht zieht, sollte man sich frühzeitig bei seiner Agentur bewerben, da die Vermittlung einige Monate in Anspruch nimmt.

Persönliche Voraussetzungen

Als Au-pair in Frankreich muss man mindestens 18 Jahre und darf höchstens 28 Jahre alt sein. Ein Abitur und demzufolge Französischkenntnisse auf Abitur-Niveau werden vorausgesetzt, um erste Alltagsgespräche führen zu können. Zu den alltäglichen Pflichten gehört neben der Kinderbetreuung auch das Übernehmen leichter häuslicher Tätigkeiten wie Kochen für die Kinder, Wäschewaschen oder Einkaufen.

Grundwortschaft Französisch

Französischkenntnisse sollten bereits vor Antritt des Au-pair-Jahres vorhanden sein. (Bild: Maridav – Fotolia.com)

Als Vorbereitung und auch als Voraussetzung für seine Zeit als Au-pair sollte man ein Praktikum in einem Kindergarten oder in einem Ferienlager absolvieren sowie Erfahrung beim Babysitten sammeln. Häufig werden zwei entsprechende Referenzen von Vermittlungsagenturen verlangt.

Organisatorische Vorbereitung

Eine Vermittlungsagentur nimmt ihren Bewerbern zwar viel Arbeit ab, um Versicherungen und die Finanzierung der Reise sowie einen Sprachkurs muss sich das Au-pair meist selber kümmern.

  • In Deutschland ist man über die Eltern krankenversichert, während der Zeit als Au-pair muss man eine Auslandskrankenversicherung sowie eine Haftpflicht abschließen. Häufig sind beide Versicherungen sogar Voraussetzung für die Genehmigung des Auslandsvisums.
  • Die Reisekosten werden ebenfalls selbst getragen, in wenigen Fällen übernehmen das die Gasteltern. Rechtzeitiges Buchen der Tickets spart meist viel Geld.

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